ÜBER DAS MANTRA

Mantras around the stupa

Das Mantra ist nicht ein Mantra, sondern es ist die Verkörperung der allmächtigen Buddhas, Gott, erleuchteter Gottheiten, Jesus, Allah, Brahma, Vishnu und Shiva oder Krishna usw., denn die Essenz dieser Wesen ist eins. Das Mantra ist nicht ein normales Wort, sondern es ist die weltliche Form der Gottheiten. So wie Buddha vor den Wesen von Samsara in unendlich vielen Aspekten erscheint, repräsentiert das Mantra auch verschiedene Aspekte, aber ihre Essenz ist eins und sie sind Emmanationen der Qualitäten aller Buddhas.

OM MANI PADME HUNG HRI

 Dies ist das Mantra des liebenden Mitgefühls. Es ist das höchste Mantra, das das Leiden der sechs Daseinsbereich von Samsara reinigt. Gleichzeitig reinigt es auch die Ursache des Leidens, die sechs negativen Emotionen. Dieses Mantra ist die Verkörperung des Buddha Avalokiteshvara (Chenresi) und es ist die Essenz des bedingungslosen liebenden Mitgefühls aller Buddhas. Wir rezitieren dieses Mantra mit liebendem Mitgefühl allen fühlenden Wesen, unseren Müttern, gegenüber, die in unzähligen vergangenen Leben unsere Eltern waren. Wer auch immer dieses Mantra mit dem Gefühl von liebendem Mitgefühl und dem Wunsch rezitiert, die Wesen vom Leiden und der Ursache des Leidens, den sechs negativen Emotionen, zu reinigen, wird sein Karma zusammen mit dem Karma aller fühlenden Wesen reinigen. In diesem Leben brauchen wir Essen, Kleidung, Unterkunft und Geld, aber nach unserem Tod kann uns nur „mani” helfen.

Wer auch immer dieses Mantra regelmäßig rezitiert, dem gegenüber wird auch der König des Todes Ehrerbietung erweisen:

Einst gab es eine Frau, die das Mantra OM MANI PADME HUNG HRI Tag und Nacht rezitierte und dabei ihre Gebetsmühle drehte. Eines Tages starb sie. Als die Wesen sich vor dem König des Todes in einem Schlange aufstellten, sahen sie plötzlich, dass der König des Todes aufstand und in die Richtung seine Ehrerbietung machte, aus der ein immenses Licht OM MANI PADME HUNG HRI murmelte. Diese Frau war das Licht, die ihre Gebetsmühle drehend ankam und den göttlichen Klang des Mantras murmelte.

OMDie Silbe „om” reinigt Stolz und das Leiden der Götter und Göttinnen im Himmel. Im Himmel ist die negative Emotion des Stolzes die vorherrschendste negative Emotion. Sie bewirkt, dass die Wesen wieder auf den Boden von Samsara zurückfallen. Der Geist der Götter und Göttinnen im Himmel ist nicht frei von Ignoranz und sie sind voll Stolz und Arroganz. Sie glauben, dass sie perfekt sind. Ihr Leben ist extrem glücklich. Sie sind wunscherfüllend und ihr Leben ist extrem lang. Sie haben ein solches Leben erlangt, weil sie unendlich viel gutes Karma angesammelt haben, aber sie haben vergessen, es ihrer Erleuchtung zu widmen. Ihr Karma wurde nur dem Zweck des Glücklichseins gewidmet. Auf diese Weise sind die Wesen im Daseinsbereich der Götter nicht frei von Ignoranz und sie sind durch ihr großes Glück in die Irre geführt. Selbstsüchtig kümmern sie sich nicht um andere Wesen, die Tag und Nacht leiden. Aber wenn ihr Verdienst verbraucht ist, müssen auch sie sterben. Wenn sie nicht die Weisheit der Erleuchtung entwickelt haben und ihren Geist nicht von Stolz gereinigt haben, müssen sie das Leiden des Todes und entsprechend ihrem individuellen Karma das Leiden niederer Daseinsbereiche erleben. (In einigen Daseinsbereichen der Götter sind die Belehrungen zur Erleuchtung vorhanden und die Wesen praktizieren Dharma)

Wenn die Götter und Göttinnen nach vielen Milliarden Jahren des Glücklicheins sterben müssen, verkündet eine Stimme, dass an diesem Tag dieser oder jener Gott oder diese oder jene Göttin sterben muss. Entsprechend seinem oder ihrem negativen Karma wird er oder sie als Höllenwesen, Hungergeist, Tier, Mensch oder Halbgott oder Halbgöttin oder wieder als voller Gott oder volle Göttin geboren. In diesem Augenblick verliert der sterbende Gott oder die sterbende Göttin ihre göttlichen Ornamente und Licht und wird sehr hässlich. Alle anderen Götter und Göttinnen bedauern den- oder diejenige, der oder die stirbt, und er oder sie muss für 5 Götterjahre (mehrere hundert Millionen Menschenjahre) wie ein Fisch ohne Wasser leiden.

Die negative Emotion des Stolzes und die Ansammlung von unendlich viel gutem Karma, das nur für den Zweck des eigenen Glücks gewidmet wurde, schickt die Wesen in den Himmel, wo sie ihre Zeit verschwenden, denn ihr Glück wird zum Hindernis für ihre Entwicklung.

MADie Silbe „ma” reinigt Neid und das Leiden der Halbgötter und –göttinnen. Ähnlich wie die Götter, sind auch die Halbgötter glücklich, ihr Leben ist lang und ihre Wünsche erfüllen sich, jedoch in einem geringeren Maße als die Götter und Göttinnen. Nachdem die Halbgötter den Götterbereich und die Tatsache sehen können, dass die Götter und Göttinnen glücklicher und perfekter sind als sie, fangen sie an, neidisch zu werden und wollen den Himmel und die Herrschaft über die Welt der Götter erobern. Zu diesem Zweck fangen sie Krieg gegen die Götter und Göttinnen an und die meisten von ihnen sterben in der Schlacht. (Götter und Göttinnen sterben nicht, auch wenn sie verwundet sind, weil sie Nektar trinken, der ihnen ihr Leben und ihre Gesundheit zurück gibt.) Die negative Emotion des Neids bewirkt, dass Wesen im Daseinsbereich der Halbgötter geboren werden.

NI: Die Silbe „ni” reinigt die Begierde und das Leiden der menschlichen Wesen. Die größte Schwäche der menschlichen Wesen ist Begierde. Die negative Emotion der Begierde und die Mischung aus guten und schlechten Taten bewirkt, dass Wesen im Daseinbereich der menschlichen Wesen geboren werden. Nichtsdestoweniger, ist die Welt der Menschen die glücklichste, weil in einem wertvollen Menschenkörper Erleuchtung erreicht werden kann, Meister in diesem Daseinsbereich lehren und die Belehrungen vorhanden sind. Nachdem menschliche Wesen nicht extremes Glück erleben (wie z.B. die Götter oder Halbgötter) oder extremes Leiden (wie Tiere, Hungergeister und Höllenwesen), haben sie die Möglichkeit, zu lernen, sich zu entwickeln und Erleuchtung zu erlangen.

PAD: Die Silbe „pad” reinigt Dummheit und das Leiden der Tiere. Tiere leben in ständiger Angst. Sie befürchten, von einem anderen gefressen zu werden. Die einzige Quelle von Glück ist das Fressen und das Haustier eines Menschen zu sein. Tiere leben in Ignoranz, denn sie haben keinen hohen Grad von Intelligenz. Sie sind nicht dazu in der Lage, zu sprechen, ihre Möglichkeiten sind eingeschränkt. Ignoranz und Dummheit und aus Ignoranz begangenes negatives Karma bewirkt, dass Wesen im Daseinsbereich der Tiere geboren werden.

MEDie Silbe „me” reinigt Knauserigkeit und Gier und das Leiden der Hungergeister. In ihrem vergangenen Leben waren Hungergeister sehr knauserig und gierig und haben eine Menge negativer Taten aus diesen Emotionen heraus begangen. Entsprechend dem Gesetz des Karma werden sie im Daseinsbereich der Hungergeister geboren, wo sie unendliches Leid erleben müssen. Sie leiden ohne Unterlass an Hunger und Durst, aber sie können nicht sie nicht stillen. Die negativen Emotionen von Knauserigkeit und Gier und die Menge von schädlichen Taten, die daraus begangen werden, führen dazu, dass Wesen in diesem Daseinsbereich geboren werden.

HUNG: Die Silbe „hung” reinigt den Ärger und das Leiden der Höllenwesen. Diese Wesen erfahren unendliches Leiden in den kalten und heißen Höllen. Dies sind die beiden Arten von Höllen. Es ist die negative Emotion des Ärgers und die schädliche Tat des Tötens, die bewirkt, hier geboren zu werden. Höllenwesen müssen in der Höllen leiden bis ihr negatives Karma gereinigt ist. Mit Hilfe der Macht des Mantras „om mani padme hung hri” können sie jedoch von ihren negativen Taten und Energie gereinigt werden.

HRI: Die Silbe „hri” garantiert, dass dies passieren wird. Die sechs negativen Emotionen der sechs Daseinsbereiche werden gereinigt. In dem Moment, in dem „hri” gesprochen wird, vereinen sich alle fühlenden Wesen, Phänomene und erleuchteten Wesen in der Natur des Geistes, die Perfektion, Freiheit, unendliche Offenheit und das immerwährende Glück der Erleuchtung ist. „Hri” ist auch absolutes Phowa.



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